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Mit Mücken gegen Mücken

Besonders erfolgreiche Problemlösungen haben eines gemeinsam: Das Problem selbst wurde durch eine qualitative Veränderung zur Lösung. Besonders gut zeigt das eine innovative Möglichkeit zur Bekämpfung des Zika-Viruses bzw. zur Bekämpfung des Krankheitsübertragers: Der Überträger ist die Tiger-Mücke, die mit mit eigenen unfruchtbaren Artgenossen bekämpft werden soll.

Bereits in der Vergangenheit wurden männliche oder weibliche Tsetsefliegen im großen Stil gezüchtet, um sie durch radioaktive Strahlung zu sterilisieren. Die unfruchtbaren Insekten wurden dann freigelassen damit sie sich mit freilebenden Fliegen paaren, aber keine Nachkommen bekommen. Innerhalb von nur ein einhalb Jahren konnte die krankheitbringende Population so z.B. auf Sansibar ausgerottet werden. Das gleich Schicksal ist der Schraubenwurmfliege in Mittelamerika wiederfahren, die dort ebenfalls weitestgehend ausgerottet werden konnte.
Das Prinzip kann nun höchst wahrscheinlich über eine gezielte genetische Veränderung auf die für das Zikus-Virus verantwortliche Tiger-Mücke übertragen werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im aktuellen Artikel der Technology-Review.

Das ist unbestritten eine hoffnungsvolle Perspektive für die Menschen der betroffenen Regionen. Interessant ist daran aber auch das innovative Muster um ein scheinbar unlösbares Problem zu lösen: Das Problem der Krankheitsübertragenden Mücke kann durch eine qualitative Veränderung Sterilisation zur Lösung bzw. Vernichtung der Mücke genutzt werden.
Diese Prinzip können wir gezielt anwenden, um Lösungen für komplexe Probleme zu finden.

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